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Archiv für Dieter Schmucker

2019 – Landespsychologenkonferenz am 19.03.2019 in Ulm

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir laden Sie sehr herzlich zur nächsten Landespsychologen­konferenz in das Universitätsklinikum Ulm ein. Das Tagungs­haus der Universität, die Villa Eberhardt, bietet uns einen exklusiven historischen Rahmen.
Die Landespsychologenkonferenz ist ein Austauschforum und Arbeitstreffen für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen, die in der institutionellen psychotherapeutischen Versorgung in Baden-Württemberg tätig sind. Sie wird seit vielen Jahren organisiert vom Landesverband der Klinikpsychologen und –psychotherapeuten (LVKP-BW) und dient dem fachlichen Aus­tausch, der Fortbildung, der Vernetzung und der Beschäftigung mit den Rahmenbedingungen unserer Arbeit.
Auch diesmal ist es gelungen, die Landespsychologen­kon­ferenz mit einer Ver­anstaltung der Landespsycho­therapeuten­kammer, die dann am Nachmittag stattfinden wird, zu verbinden. Wir werden uns mit einem ganz aktuellen Thema be­schäf­ti­gen – wie gehen wir mit verbalen und tätlichen Angriffen auf Station und in der Klinik um? Als Referentin konnten wir Dr. Britta Jäntsch (Klinikum Stuttgart, Institut für Klinische Psychologie) gewinnen, die im Klinikum Stuttgart den Aufbau eines Kriseninterventionsteams geleitet hat und uns von ihrem Vorgehen und ihren Erfahrungen berichten wird.
Anschließend informieren Vertreter der Kammer zu aktuellen Themen und diskutieren mit Ihnen Ihre Fragen und An­re­gungen – „Kammer im Gespräch“. Herr Dr. Munz, Präsident der Landes­psychotherapeutenkammer und Präsident der Bundes­psycho­therapeutenkammer ist angekündigt.
Beide Veranstaltungen sind bei der Landespsychotherapeuten­kammer zur Akkreditierung angemeldet.
Sie sehen, es lohnt sich, nach Ulm zu kommen.
Wir würden uns freuen, Sie im März hier begrüßen zu
können.

Dieter Schmucker PD Dr. Zrinka Sosic-Vasic
Vorstand LVKP-BW Institutsleitung AWIP
Einladung-LPK-Ulm-2019-03-19-Endversion-oFmP-1.pdf

 

2019-Anmeldung-zur-Landespsychologenkonferenz.pdf

 

Wahlergebnis Kammerwahl liegt vor

Die Wahl zur 5. Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg ist abgeschlossen und die Ergebnisse liegen nun offiziell vor. Das Schreiben von Kammerpräsident Dr. Dietrich Munz mit der Ergebnisbekanntgabe an alle Kammermitglieder ist auf der Homepage der Landespsychotherapeutenkammer zu finden.

Spezielle Schmerzpsychotherapie – Änderung der Musterweiterbildungsordnung auf dem 33. DPT

Am 17. November 2018 wurde auf dem 33. Deutschen Psychotherapeutentag in Berlin entschieden, die „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ (SSPT) als neuen Bereich in die Muster-Weiterbildungsordnung aufzunehmen. Da die Weiterbildung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Ländersache ist, muss diese Regelung erst noch in die Weiterbildungsordnungen der Landespsychotherapeutenkammern übernommen werden, bevor sie in den einzelnen Bundesländer gültig ist.  Bislang gibt es nur in Rheinland-Pfalz eine entsprechende Regelung zur Weiterbildung in Spezieller Schmerzpsychotherapie.

Änderung der Weiterbildungsordnung der LPK: “Spezielle Psychotherapie bei Diabetes”

Kaz auf Pixabay

In der Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg wurde am 20.10.2018 über eine Änderung der Weiterbildungsordnung abgestimmt. Die Mehrheit der Delegierten hat sich dabei für die Aufnahme eines neuen Bereiches “Spezielle Psychotherapie bei Diabetes” in die Weiterbildungsordnung entschieden. Damit folgt die Landespsychotherapeutenkammer dem Vorschlag der Musterweiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer, in der dieser Bereich auch neu aufgenommen wurde.

Die Details der neuen Weiterbildung werden demnächst auf der Homepage der Kammer verfügbar sein.

Kammerwahl 2018

ballot-1294935_640 - pixabay.comDie Wahlen zur Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden als Briefwahl im Herbst 2018 durchgeführt.

Der letzte Wahltag (Ende der Wahlfrist) zur Abgabe des Stimmbriefs ist der 21. November 2018.
Unsere Listen „Die Angestellten“, „Die Angestellten – KJP“ und „Die Angestellten – PiA“ wurden vom Wahlausschuss zugelassen und wir möchten Ihnen auf der Wahl-Homepage www.angestellte-psychotherapeuten.de unsere Kandidatinnen und Kandidaten und unser Wahlprogramm vorstellen.

Veröffentlichung – Buch: Violent States and Creative States

Gerne weisen wir auch auf Bücher und Artikel hin, die von unseren Mitgliedern als (Co-)Autoren veröffentlicht wurden.

Tilman Kluttig

Violent States and Creative States (2 Volume Set)
From the Global to the Individual

Edited by John Adlam, Tilman Kluttig and Bandy X. Lee. Prologue by Estela Welldon. Epilogue by James Gilligan.

In considering the different states in which individual acts of human violence take place, this thorough analysis reveals the opposing state of violence to be creativity. With contributions across a range of disciplines, this is the first integrated approach to move beyond merely mitigating violence to fostering creativity as a means of prevention.

https://www.jkp.com/uk/violent-states-and-creative-states-2.html

https://www.jkp.com/uk/violent-states-and-creative-states-volume-1-2.html

https://www.jkp.com/uk/violent-states-and-creative-states-volume-2-2.html

Neue Broschüre über den Verband

Der Vorstand des LVKP-BW hat im letzten Jahr begonnen, eine Broschüre mit Informationen über den Verband zu erstellen. Durch die Satzungsänderung und deren Eintragung beim Registergericht hat sich die Fertigstellung etwas verzögert, aber nun ist es soweit. Die Broschüre ist fertig und ab sofort online in der pdf-Version verfügbar.
Viel Freude beim Blättern und Lesen. 🙂

Broschüre mit Informationen und Materialien über den Verband

 

 

 

Musiktherapie kann helfen, Depressionen zu lindern

Ziele Ziel der Studie war es, die Effekte einer Musiktherapie im Vergleich zu anderen Behandlungsansätzen bzw. zu verschiedenen Arten der Musiktherapie bei Patienten mit Depressionen zu evaluieren.
Methodik Design Systematische Übersichtsarbeit (Cochrane Review) mit Metaanalyse über randomisierte und kontrollierte Studien.Ein- und Ausschlusskriterien Zwei Autoren schlossen unabhängig voneinander randomisierte und kontrollierte klinische Studien ein, die Musiktherapie versus andere Therapieansätze, wie z. B. Psychotherapie zur Behandlung von Patienten mit Depressionen, untersuchten.

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Anorexia nervosa: Diagnostik und Behandlung

Die Anorexia nervosa ist eine psychische Erkrankung, die vor allem junge Menschen in einer wichtigen Entwicklungsphase betrifft. Etwa 90% der Betroffenen sind Mädchen oder junge Frauen. Wegen der hohen Morbidität und Mortalität sind eine frühe Erkennung und Behandlung von zentraler Bedeutung. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Symptomatik, den Umgang mit den Patientinnen und Patienten sowie die Grundzüge der Behandlung.

Thieme E-Journals – PSYCH up2date / Abstract

Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine ernste, aber behandelbare psychische Erkrankung. Psychotherapie ist Behandlung der Wahl, eine psychopharmakologische Behandlung der BPS ist nicht evidenzbasiert. Die Schulung medizinischen Personals in Diagnostik und Behandlung von Patienten mit BPS ist dringend notwendig, um Stigmatisierung zu reduzieren und eine adäquate ambulante Versorgung dieser Patientengruppe zu gewährleisten.

Thieme E-Journals – PSYCH up2date / Abstract

Landespsychologenkonferenz – Ergebnisse der Arbeitsgruppen

Wie auf der letzten Landespsychologenkonferenz vereinbart, wurden zunächst kleinere Arbeitsgruppen gebildet. Die Teilnehmer*innen verteilten sich auf vier aktuelle Themen, um in kleiner Runde zu diskutieren.

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Die Themen
  • PPiA
    „Auf dem erreichten nicht ausruhen, was ist auf dem Weg zu regulären Arbeitsstellen noch zu tun?“
  • Landesverband der Klinikpsychologen und -psychotherapeuten Baden-Württemberg e.V.
    „Welche Aufgaben stehen im nächsten Jahr an? Welche Unterstützung können Mitglieder leisten?“
  • Entgeltordnung TV-L
    „EG 15 für Psychotherapeut*innen, realistisches Ziel?“
  • Pharmakotherapie
    „Psychopharmakaverordnung durch Psycholog*innen in Instítutionen – wünschenswert oder einfach Realität? Welche Rechtssicherheit brauchen wir, welche Rolle wollen wir?“

Am Ende wurde in der großen Runde kurz über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen berichtet.

Die Ergebnisse

Hier können Sie das Ergebnisprotokoll der Arbeitsgruppen herunterladen.

Offener Brief der AG Entgeltordnung

Schlafstörungen und Beeinträchtigungen des Schlafs als Nebenwirkungen von Psychopharmaka: eine Bewertung der Daten aus Fachinformationen

Gegenstand und Ziel Psychopharmakotherapie hat bei der Behandlung zahlreicher psychischer Störungen einen großen Stellenwert. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) beeinflussen dabei die Compliance und Verträglichkeit. Auch Beeinträchtigungen des Schlafs können als UAW einer Psychopharmakotherapie auftreten. Schlafstörungen sind mit einem erhöhten Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen assoziiert und beeinträchtigen Kognition, Impulskontrolle, Emotionsregulation und Stimmung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die systematische Darstellung der Art und des Risikos für Schlafstörungen/Beeinträchtigungen des Schlafs durch häufig verordnete Psychopharmaka.
Methodik Auf der Basis des Arzneiverordnungs-Reports 2016 wurden die in Deutschland verordnungsstärksten Psychopharmaka identifiziert. Die Fachinformationen (FI) der zugehörigen Originalpräparate wurden im Hinblick auf Nennung und Häufigkeitsangaben von Schlafstörungen/Beeinträchtigungen des Schlafs gemäß der International Classification of Sleep Disorders 3 (ICSD-3) untersucht.

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Warum sind Suizide stationärer Patienten so belastend?

Suizide haben verheerende Folgen für die betroffenen Familien, Freunde und die Gesellschaft. Sie belasten auch Therapeuten stark [9]. Manche weigern sich daher, suizidalen Patienten eine Behandlung anzubieten, oder beenden die Behandlung, wenn die Patienten Suizidalität äußern [3]. Was sind die Gründe für die hohe Belastung durch Suizide? Suizidopfer sind meist körperlich gesund. In vielen Fachgebieten außerhalb der Psychiatrie sterben mehr Patienten. Dort geht dem Tod jedoch oft ein bekannter und sichtbarer natürlicher Krankheitsprozess voraus. Der Tod nach Schlaganfall oder Leberzirrhose beispielsweise ist dadurch leichter hinnehmbar. Suizide dagegen sind selbst initiiert und werden demzufolge prinzipiell als vermeidbar angesehen. Vergleichbares wird bei posttraumatischen Belastungsstörungen beobachtet: Von Menschen initiierte Handlungen wirken stärker traumatisierend auf die Opfer als die Auswirkungen von Naturkatastrophen. Der Therapeut kennt persönliche Details und Probleme des Patienten und ist damit typischerweise sehr viel näher an der Person als Therapeuten in anderen Fachgebieten. Dementsprechend wirkt hier der Tod belastender. Der Therapeut fühlt sich oftmals verletzt und ist enttäuscht, dass der Patient sich ihm trotz aller Bemühungen nicht anvertraut hat. Da die Möglichkeit der Prädiktion eines Suizids oft überschätzt wird [5], können nach einem Suizid Zweifel an der eigenen klinischen Kompetenz aufkommen. Sorgen um juristische Konsequenzen nach einem Suizid können belasten. Und schließlich belasten Kognitionen wie „Was hätte ich anders machen müssen?“. Weitere Gründe ließen sich sicherlich finden. Bei der Bewältigung eines Suizids hilft es, sich die hier genannten Gründe zu vergegenwärtigen. Manche beruhen jedoch auf falschen Annahmen und kognitiven Verzerrungen. …

Thieme E-Journals – Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie / Abstract

Wer profitiert von einer Behandlung im Maßregelvollzug? Ergebnisse einer bayernweiten Katamnesestudie für den Bezirk Schwaben

Ziel der Studie Evaluation der Maßregelbehandlung von 2010 – 2014 im Bezirk Schwaben.
Methodik Befragung von 130 Patienten direkt nach Entlassung und ein Jahr später zu sozialer Reintegration, Substanzkonsum und Delinquenz.

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Psychometrische Eigenschaften der deutschen Version des Suicide Behaviors Questionnaire Revised (SBQ-R)

Einleitung Zur ökonomischen Erfassung suizidaler Erlebens- und Verhaltensweisen findet der Suicide Behaviors Questionnaire – Revised (SBQ-R) von Osman und Kollegen breiten Einsatz. Dieser Fragebogen umfasst 4 Items, die verschiedene Facetten von Suizidalität erfassen und weist einige Einschränkungen auf. So sind die 4 Items nicht gleich skaliert und haben z. T. einen unterschiedlichen zeitlichen Bezug. Einige Antwortalternativen zu Item 1 und 3 sind mit dem gleichen Score belegt – es wird somit keine klare Schweregraddifferenzierung bezüglich verschiedener Aspekte von Suizidalität vorgenommen. Bislang liegen weder Daten zu den psychometrischen Eigenschaften der deutschen Version vor, noch wurde die postulierte Eindimensionalität des SBQ-R bislang international eingehender untersucht.
Material und Methode In einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe (N=2497) wurden der SBQ-R sowie der PHQ-4 (zur Erfassung von Depressivität und Ängstlichkeit), der INQ sowie der ACSS-FAD (erfassen Konstrukte der Interpersonalen Theorie suizidalen Verhaltens) eingesetzt. Die Dimensionalität des SBQ-R wurde mit einer konfirmatorischen Faktorenanalyse geprüft, Interkorrelationen mit dem PHQ-4, dem INQ und dem ACSS-FAD wurden zur Bestimmung der konvergenten Validität ermittelt.

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