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Archiv für Allgemein

Neue lokale Ansprechpartnerin

Erfreulicherweise haben wir in Ulm eine neue lokale Ansprechpartnerin für unseren Verband gewinnen können. Unser Mitglied PD Dr. Zrinka Sosic-Vasic hat sich bereit erklärt, diese Funktion für unseren Verband zu übernehmen. Herzlichen Dank für dieses Engagement.

Unsere lokalen Ansprechpartner

Reform der Psychotherapeutenausbildung

BPtK-Spezial mit den wichtigsten Informationen

(BPtK)

Anfang Januar hat das Bundesgesundheitsministerium einen Referentenentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung vorgelegt. Künftig soll die Qualifizierungsstruktur, die sich im Gesundheitswesen bei anderen Heilberufen bewährt hat, auch für Psychotherapeuten gelten. Damit liegt ein Gesetzentwurf vor, der in seinen wesentlichen Elementen den Forderungen der deutschen Psychotherapeutenschaft entspricht. Ein neues BPtK-Spezial informiert kompakt über die Inhalte des Reformkonzepts der Psychotherapeutenschaft und den Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums.

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BPtK-Spezial “Reform der Psychotherapeutenausbildung”

Ab 2020 soll es die neue Psychotherapeuten-Ausbildung geben

Spahn macht Ernst
Ab 2020 soll es die neue Psychotherapeuten-Ausbildung geben. Bei der Reform der Psychotherapeuten-Ausbildung drückt Gesundheitsminister Spahn auf die Tube: Heute hat der Gesetzentwurf fürs neue Direktstudium das Bundeskabinett passiert.

Spahn macht Ernst: Ab 2020 soll es die neue Psychotherapeuten-Ausbildung geben

Spezielle Schmerzpsychotherapie – Änderung der Musterweiterbildungsordnung auf dem 33. DPT

Am 17. November 2018 wurde auf dem 33. Deutschen Psychotherapeutentag in Berlin entschieden, die „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ (SSPT) als neuen Bereich in die Muster-Weiterbildungsordnung aufzunehmen. Da die Weiterbildung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Ländersache ist, muss diese Regelung erst noch in die Weiterbildungsordnungen der Landespsychotherapeutenkammern übernommen werden, bevor sie in den einzelnen Bundesländer gültig ist.  Bislang gibt es nur in Rheinland-Pfalz eine entsprechende Regelung zur Weiterbildung in Spezieller Schmerzpsychotherapie.

Musiktherapie kann helfen, Depressionen zu lindern

Ziele Ziel der Studie war es, die Effekte einer Musiktherapie im Vergleich zu anderen Behandlungsansätzen bzw. zu verschiedenen Arten der Musiktherapie bei Patienten mit Depressionen zu evaluieren.
Methodik Design Systematische Übersichtsarbeit (Cochrane Review) mit Metaanalyse über randomisierte und kontrollierte Studien.Ein- und Ausschlusskriterien Zwei Autoren schlossen unabhängig voneinander randomisierte und kontrollierte klinische Studien ein, die Musiktherapie versus andere Therapieansätze, wie z. B. Psychotherapie zur Behandlung von Patienten mit Depressionen, untersuchten.

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Anorexia nervosa: Diagnostik und Behandlung

Die Anorexia nervosa ist eine psychische Erkrankung, die vor allem junge Menschen in einer wichtigen Entwicklungsphase betrifft. Etwa 90% der Betroffenen sind Mädchen oder junge Frauen. Wegen der hohen Morbidität und Mortalität sind eine frühe Erkennung und Behandlung von zentraler Bedeutung. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Symptomatik, den Umgang mit den Patientinnen und Patienten sowie die Grundzüge der Behandlung.

Thieme E-Journals – PSYCH up2date / Abstract

Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine ernste, aber behandelbare psychische Erkrankung. Psychotherapie ist Behandlung der Wahl, eine psychopharmakologische Behandlung der BPS ist nicht evidenzbasiert. Die Schulung medizinischen Personals in Diagnostik und Behandlung von Patienten mit BPS ist dringend notwendig, um Stigmatisierung zu reduzieren und eine adäquate ambulante Versorgung dieser Patientengruppe zu gewährleisten.

Thieme E-Journals – PSYCH up2date / Abstract

Schlafstörungen und Beeinträchtigungen des Schlafs als Nebenwirkungen von Psychopharmaka: eine Bewertung der Daten aus Fachinformationen

Gegenstand und Ziel Psychopharmakotherapie hat bei der Behandlung zahlreicher psychischer Störungen einen großen Stellenwert. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) beeinflussen dabei die Compliance und Verträglichkeit. Auch Beeinträchtigungen des Schlafs können als UAW einer Psychopharmakotherapie auftreten. Schlafstörungen sind mit einem erhöhten Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen assoziiert und beeinträchtigen Kognition, Impulskontrolle, Emotionsregulation und Stimmung. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die systematische Darstellung der Art und des Risikos für Schlafstörungen/Beeinträchtigungen des Schlafs durch häufig verordnete Psychopharmaka.
Methodik Auf der Basis des Arzneiverordnungs-Reports 2016 wurden die in Deutschland verordnungsstärksten Psychopharmaka identifiziert. Die Fachinformationen (FI) der zugehörigen Originalpräparate wurden im Hinblick auf Nennung und Häufigkeitsangaben von Schlafstörungen/Beeinträchtigungen des Schlafs gemäß der International Classification of Sleep Disorders 3 (ICSD-3) untersucht.

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Warum sind Suizide stationärer Patienten so belastend?

Suizide haben verheerende Folgen für die betroffenen Familien, Freunde und die Gesellschaft. Sie belasten auch Therapeuten stark [9]. Manche weigern sich daher, suizidalen Patienten eine Behandlung anzubieten, oder beenden die Behandlung, wenn die Patienten Suizidalität äußern [3]. Was sind die Gründe für die hohe Belastung durch Suizide? Suizidopfer sind meist körperlich gesund. In vielen Fachgebieten außerhalb der Psychiatrie sterben mehr Patienten. Dort geht dem Tod jedoch oft ein bekannter und sichtbarer natürlicher Krankheitsprozess voraus. Der Tod nach Schlaganfall oder Leberzirrhose beispielsweise ist dadurch leichter hinnehmbar. Suizide dagegen sind selbst initiiert und werden demzufolge prinzipiell als vermeidbar angesehen. Vergleichbares wird bei posttraumatischen Belastungsstörungen beobachtet: Von Menschen initiierte Handlungen wirken stärker traumatisierend auf die Opfer als die Auswirkungen von Naturkatastrophen. Der Therapeut kennt persönliche Details und Probleme des Patienten und ist damit typischerweise sehr viel näher an der Person als Therapeuten in anderen Fachgebieten. Dementsprechend wirkt hier der Tod belastender. Der Therapeut fühlt sich oftmals verletzt und ist enttäuscht, dass der Patient sich ihm trotz aller Bemühungen nicht anvertraut hat. Da die Möglichkeit der Prädiktion eines Suizids oft überschätzt wird [5], können nach einem Suizid Zweifel an der eigenen klinischen Kompetenz aufkommen. Sorgen um juristische Konsequenzen nach einem Suizid können belasten. Und schließlich belasten Kognitionen wie „Was hätte ich anders machen müssen?“. Weitere Gründe ließen sich sicherlich finden. Bei der Bewältigung eines Suizids hilft es, sich die hier genannten Gründe zu vergegenwärtigen. Manche beruhen jedoch auf falschen Annahmen und kognitiven Verzerrungen. …

Thieme E-Journals – Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie / Abstract

Wer profitiert von einer Behandlung im Maßregelvollzug? Ergebnisse einer bayernweiten Katamnesestudie für den Bezirk Schwaben

Ziel der Studie Evaluation der Maßregelbehandlung von 2010 – 2014 im Bezirk Schwaben.
Methodik Befragung von 130 Patienten direkt nach Entlassung und ein Jahr später zu sozialer Reintegration, Substanzkonsum und Delinquenz.

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Psychometrische Eigenschaften der deutschen Version des Suicide Behaviors Questionnaire Revised (SBQ-R)

Einleitung Zur ökonomischen Erfassung suizidaler Erlebens- und Verhaltensweisen findet der Suicide Behaviors Questionnaire – Revised (SBQ-R) von Osman und Kollegen breiten Einsatz. Dieser Fragebogen umfasst 4 Items, die verschiedene Facetten von Suizidalität erfassen und weist einige Einschränkungen auf. So sind die 4 Items nicht gleich skaliert und haben z. T. einen unterschiedlichen zeitlichen Bezug. Einige Antwortalternativen zu Item 1 und 3 sind mit dem gleichen Score belegt – es wird somit keine klare Schweregraddifferenzierung bezüglich verschiedener Aspekte von Suizidalität vorgenommen. Bislang liegen weder Daten zu den psychometrischen Eigenschaften der deutschen Version vor, noch wurde die postulierte Eindimensionalität des SBQ-R bislang international eingehender untersucht.
Material und Methode In einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe (N=2497) wurden der SBQ-R sowie der PHQ-4 (zur Erfassung von Depressivität und Ängstlichkeit), der INQ sowie der ACSS-FAD (erfassen Konstrukte der Interpersonalen Theorie suizidalen Verhaltens) eingesetzt. Die Dimensionalität des SBQ-R wurde mit einer konfirmatorischen Faktorenanalyse geprüft, Interkorrelationen mit dem PHQ-4, dem INQ und dem ACSS-FAD wurden zur Bestimmung der konvergenten Validität ermittelt.

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Gesünder nach der Psychotherapie? Sekundärdatenanalyse der Arbeitsunfähigkeitszeiten vor und nach ambulanter Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie

Einleitung Arbeitsunfähigkeitszeiten gelten als guter Indikator für den Krankenstand der berufstätigen Bevölkerung. In dieser Studie wurde untersucht, wie sich die Arbeitsunfähigkeitszeiten (AU) im Jahr nach dem Ende der Psychotherapie im Vergleich zum Einjahreszeitraum vor Beginn der Therapie verändern. Dabei wurden 3 sozialrechtlich anerkannte Therapieverfahren (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie) miteinander verglichen.
Material und Methoden Die Untersuchung wurde mit pseudonymisierten Daten der AOK Niedersachsen (N=2 900 065 Versicherte) durchgeführt. Ärztlich attestierte AU-Zeiten vor und nach der Psychotherapie wurden für Patientinnen und Patienten (N=9 916) verglichen, die eine der 3 sozialrechtlich anerkannten Therapieverfahren durchliefen. Außerdem wurde eine parallelisierte Kontrollgruppe (KG) gebildet, um Vergleiche mit Personen ohne Psychotherapie zu ermöglichen. Die Untersuchungen wurden nach Geschlecht stratifiziert.

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Prävalenz und Phänomenologie fraglich psychotischer Symptome bei Borderline Persönlichkeitsstörungen

Hintergrund Eine Subgruppe von Patientinnen mit Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS) berichtet von fraglich psychotischen Symptomen. Die Angaben zur Häufigkeit variieren beträchtlich (bis zu 50% Betroffene). Untersuchungen in Deutschland stehen bislang aus. Weiterhin sind die genaue Phänomenologie dieser Symptome und die Auswirkungen auf Suizidalität und Inanspruchnahme stationärer psychiatrischer Behandlung bisher unklar.Ziel der Arbeit Es erfolgte die Untersuchung der Prävalenzen und Phänomenologie der fraglich psychotischen Symptome. Assoziationen zwischen letzteren und Suizidalität sowie Inanspruchnahme stationärer psychiatrischer Behandlung wurden unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren überprüft.
Methodik Fraglich psychotische Symptome wurden bei 95 BPS-Patientinnen mit dem Strukturierten Klinischen Interview-I erhoben. Zur Überprüfung der Assoziationen zwischen diesen Symptomen und Suizidalität sowie Inanspruchnahme stationärer psychiatrischer Behandlung wurden Korrelations- und Regressionsanalysen berechnet. PTBS-Symptomatik, Ausprägung der BPS und Depressivität wurden berücksichtigt.

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Internetabhängigkeit, Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten – Ein systematisches Review

Hintergrund Internetabhängigkeit (IA) geht mit einem hohen Maß an komorbiden psychischen Störungen, insbesondere Depressionen, Angststörungen, ADHS und Persönlichkeitsstörungen und einem erheblichen Leidensdruck einher. Im Hinblick auf das hieraus resultierende Gefahrenpotenzial untersucht die vorliegende Arbeit die aktuelle Forschungsliteratur bezüglich Suizidalität und nicht suizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSSV) bei IA.
Methoden In einer systematischen Literaturrecherche wurden klinische und nicht-klinische Studien in 14 Datenbanken auf der Titel- Abstract-Ebene nach den häufigsten Schlagworten für IA, NSSV und Suizidalität durchsucht. Die nach Abzug der mehrfach vorhandenen Publikationen verbliebenen 2334 Artikel wurden nach definierten Ein- und Ausschlusskriterien gefiltert. Insgesamt konnten 15 Studien, die IA, NSSV und Suizidalität mittels validierter psychometrischer Instrumente erheben, in das Review eingeschlossen werden. Weiterlesen

Erste Erfahrungen zur Implementierbarkeit einer internet-basierten Selbsthilfe zur Überbrückung der Wartezeit auf eine ambulante Psychotherapie

Einleitung Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von internet-basierten Selbsthilfeprogrammen. Allerdings bemühen sich nur wenige Untersuchungen um die Integration in die Versorgungssituation. Die vorliegende Arbeit untersuchte die Implementierbarkeit einer internet-basierten Intervention in die ambulante Versorgung von Personen mit depressiven Symptomen während der Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz in einer psychotherapeutischen Hochschulambulanz.
Material und Methoden Die Teilnehmer auf der Warteliste für einen ambulanten Psychotherapieplatz wurden zufällig entweder einer Kontrollgruppe oder einer Interventionsgruppe, die einen Zugang zu dem internet-basierten Programm Deprexis während der Wartezeit bekam, zugeteilt. Die depressive Symptomatik wurde vor und nach der Wartezeit erfasst. Außerdem wurden Erwartungen der Teilnehmer erfragt und die Nutzungsdauer des Programms explorativ untersucht.

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