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Schematherapie in Gruppen für Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung

Neele Arian Klaus Lieb Mobascher Reiß
In der Gruppenschematherapie (GST) wird das schematherapeutische Modus-Modell auf psychotherapeutische Settings im Gruppenformat übertragen. Kernelemente der Schematherapie, wie begrenzte elterliche Fürsorge und die Integration kognitiver, emotionaler und behavioraler Interventionsstrategien, bleiben im GST-Modell erhalten. Um die Mitarbeit aller Patienten im Gruppensetting gewährleisten zu können, wird der Einsatz eines Co-Therapeuten-Team empfohlen. Eine empirische Überprüfung der Wirksamkeit des GST-Modells liegt bisher nur für die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) vor. Weitere Studien müssen zeigen, ob das GST-Modell auch auf andere Patientengruppen oder Gruppen mit gemischten psychiatrischen Diagnosen übertragbar ist.

PsyCONTENT – Zeitschriftenbeitrag

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