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Jugendliche mit psychotischen Störungen: Rationale und Konzept einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Intervention

J. Güttgemanns, A. Büch, K. Sevecke, M. Döpfner, G. Lehmkuhl, J. Herrlich, K. Müller, G. Wiedemann, S. Klingberg, A. Bechdolf
Patienten mit „Early-Onset”-Psychosen (EOP, Erstmanifestation einer Psychose zwischen 14. und 18. Lebensjahr) weisen oft einen noch ungünstigeren Erkrankungsverlauf auf als Patienten, bei denen die erste psychotische Episode im Erwachsenenalter auftritt. Dies gilt sowohl für die Persistenz der psychotischen Symptomatik als auch für die soziale Remission. Obwohl für erwachsene Patienten

mit einer psychotischen Störung mittlerweile zahlreiche kognitiv-verhaltenstherapeutische Therapieverfahren existieren, die erfolgreich evaluiert wurden und die auch die Kernprobleme der EOP zu adressieren scheinen, liegen für die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei EOP bisher auch international keine Daten vor. Vor diesem Hintergrund haben wir in der eigenen Arbeitsgruppe eine an die Zielgruppe adaptierte KVT-Intervention entwickelt, deren Grundzüge der vorliegende Text erläutert. Akzeptanz und Durchführbarkeit der Therapie werden gegenwärtig im Rahmen einer randomisierten, kontrollierten Pilotstudie untersucht.

Thieme eJournals – Abstract

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